Thursday, 28 December 2006

Merry X-Mas

Dieses Weihnachten versprach ein unendlicher Strom an impressionen zu werden. Bilder begannen schon frueh ihre leucht taetigkeit, Menschen liefen schon wochenlang nervoes durch die gegend, auf der Jagt nach den Geschenken, die sie nicht kriegen konnten, nach neuen Ideen suchend und endlich fuendig und scheinbar gluecklich die letzte U-Bahn erwischt. Was macht es aus, dieses Leben im Licht der Kaufhaeuser, zwischen den Augen der nach Gaeste suchenden Taxifahrer, die in wirklichkeit eher ueberlastet als ueberfluessig umherduesen auf der jagt nach dem Allesgluecklichmacher Geld? Leben im glueck ist es sicherlich nicht. Es ist vielmehr die jagt nach dem Glueck, welches stets ganz genau drei Zentimeter von einem entfernt befindet und niemals erreichbar ist....
...prost Weihnachten...
Genschenke ueber Geschenke, und Glitter ueber Glamour, es ist eine herrliche Farbenpracht, die jedes Kinderherz nur so huepfen laesst. Wage einen Schritt in die Oxford Street nach Daemmerung, vom Oxford Circus ueber piccadilly Circus entlang der Regents Street blinkt und blitzt es ueberall, leuchtend hell wie Tageslicht erscheint es einem vor allem am Piccadilly Circus, sobald man sich durch die Menschenmengen gedraengelt hat. Und das wenige Tage nach Weihnachten, wenn London eigentlich leergefegt ist. Der Grund sind die eben erwaehnten Geschenke, veranlasst durch ihre verwoehnten Kinder, machen sich massen armer Eltern auf den Weg, obwohl sie schon vom Gedanken an den Rummel lieber erst gar nicht starten wuerden, es ist ein Grauen!
Wer laesst sich so etwas bieten?
Ganz genau, die Englaender!
"Die spinnen, die Briten!"

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